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Wasserkocher entkalken

Wasserkocher entkalken und reinigen (Essig, Zitronensäure und Natron) - wie man den Tee wieder richtig zum sprudeln bringt!

Aktualisiert am: 22. Februar 2019 | | Werbelinks sind mit * gekennzeichnet


Wasserkocher entkalken
Die Wasserqualität in Deutschland ist bekanntlich sehr gut und sogar eine der besten in Europa. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass Maschinen, Küchengeräte und vor allem der Wasserkocher Kalk ansetzten und somit das üblicherweise glasklare Bildnis unserer Wasserqualität eintrüben. Woher kommt der Kalk im Wasserkocher? Ist er ein Zeichen für schlechte Qualität? Wie kann man den Wasserkocher entkalken? Diese Fragen beschäftigen die Deutschen und deshalb gibt es jetzt die Antworten von uns!

Wasserkocher entkalken - wie wird man den Kalk los?

Das Problem von verkalkten Küchengeräten, ist mit Sicherheit jedem Deutschen gut bekannt und trotzdem sind in der Regel nur wenige bemüht auch etwas gegen die weißen Ablagerungen zu unternehmen. Dabei ist das Wasserkocher Entkalken keine Kunst, erspart erfolgloses Putzen und kann die Lebensdauer eines Gerätes deutlich verlängern.

So funktioniert’s richtig

Diverse “Schnell Entkalker Pulver” bekommt man heute schon in den meisten Drogerien und bei online Händlern wie Amazon sowieso. Diese Pulver werden einfach mit ½ Wasser vermengt, anstelle des Wassers in die Maschine gefüllt und in einem kompletten Durchgang durch das Gerät gejagt. Um die Mischung wieder rauszubekommen, spült man den Wasserkocher noch 1-2 mal gut mit klarem Wasser aus und kann sich über eine frisch entkalkte Maschine im Haushalt freuen!

Wasserkocher reinigen - dem Kalk keine Chance lassen!

Hat man den Wasserkocher in der Küche gerade von allen kalk-weißen Ablagerungen befreit, ist das der perfekte Zeitpunkt, um sich über das Vorbeugen von neuem Kalk in der Maschine Gedanken zu machen. Routinemäßiges Wasserkocher Reinigen kann das Ansammeln von neuen Kalkschichten nämlich hinauszögern und das Gerät dadurch zusätzlich schützen. Wer seinen Kocher also regelmäßig mit einem rauen Schwamm reinigt, muss sein Gerät eventuell weniger oft Entkalken.

Wasserkocher entkalken mit Hausmitteln

Wer seinen Wasserkocher entkalken möchte, muss sich aber nicht unbedingt ein Fertigpulver kaufen. Die lästigen Kalkablagerungen kann man auch mit diversen Tipps und Hausmittelchen loswerden. Ein Griff in das Küchenregal genügt und man kann dem Kalk im Wasserkocher direkt den Kampf ansagen!

Wasserkocher entkalken und reinigen mit Essig oder Essigessenz

Wenn es um Hausmittel zum Entkalken von Geräten geht, dann steht Essig, bzw. Essigessenz ganz oben auf der Liste, denn dieses Hausmittel kann man nicht nur zum Kochen verwenden! Hierfür löst man einfach etwas Essigessenz (hochkonzentriertes, unverdünntes Essig-Konzentrat) in ½ Liter Wasser auf und lässt das Gemisch dann einmal im Wasserkocher aufsprudeln. Die Mischung lässt man dann noch zirka 30 Minuten darin ruhen und spült das Gerät anschließend 1-2 mal gründlich aus. So kann man ganz einfach seinen Wasserkocher mit Essig entkalken und die weißen Ablagerungen bequem loswerden!

Wasserkocher entkalken mit Zitronensäure

Auch Zitronensäure kann gegen den Kalk im Wasserkocher eine nützliche Hilfe sein. Einfach das Gerät voll mit Wasser befüllen, ein Päckchen Zitronensäure hineinkippen und anschließend mit einer Gabel umrühren. Der Wasserkocher muss nicht mal aufkochen, sondern wird einfach 4-5 Stunden so stehen gelassen und anschließend ausgespült. Mehr braucht es gar nicht und schon ist dein Wasserkocher frisch entkalkt und für jeden Haushalt einsatzbereit!

Ein paar weitere Tipps:

Wer nur eine geringe Menge an Kalkablagerungen aus dem Kocher entfernen muss, der kann alternativ zur Zitronensäure auch eine gehälftete frische Zitrone nehmen, denn auch die funktionieren gut als Entkalker! Dafür muss man die Hälften einfach gründlich mit der offenen Seite an die Innenseite des Wasserkochers reiben. Den Saft lässt man dann für zirka 15 Minuten im Kocher einwirken und spült ihn dann wie gewohnt aus.

Wasserkocher entkalken mit Natron

Nicht nur mit der Säure der Zitrone und dem Essig aus der Küche kann man den Kalk im Wasserkocher beseitigen: auch Natron - ein wahrer Alleskönner beim Kochen und Putzen - kann zum Entkalken von Geräten eingesetzt werden. Hierfür reicht schon ein Päckchen, welches man direkt in den Wasserkocher kippt und anschließend mit 200 ml klarem Wasser aufgießt. Das Gerät wird dann angeschalten, zum Aufkochen bringen und nach einem kompletten Durchlauf noch zirka 45 Minuten einwirken lassen. Ist die Zeit um, kann man den Wasserkocher ausspülen und ein kalkfreies Gerät genießen.

Die Alternative zu Natron : Backpulver

Wer kein Natron zuhause hat, kann alternativ auch einfach Backpulver nehmen. Backpulver eignet sich nämlich genauso gut und kann auf exakt dieselbe Weise zum Entfernen von Kalk eingesetzt werden!

Wie entsteht Kalk im Wasserkocher überhaupt?

Manche, die sich mit Kalk im Wasserkocher herumschlagen müssen, möchten nicht nur Tipps über Entkalker hören, sondern auch wissen, woher dieser überhaupt kommt! Als aller Erstes sollte man erwähnen, dass Kalk im Wasser kein Zeichen für eine schlechte Wasserqualität im Haushalt ist. Das Wasser in Deutschland kann man nicht nur problemlos trinken, es gehört auch zu einem der besten in ganz Europa! Trotzdem kann es in manchen Regionen sehr “hart” sein, was mit sich führt, dass das Wasser auch relativ kalkhaltig ist. Das macht sich nicht zuletzt auch im Wasserkocher bemerkbar.

Hartes vs. weiches Wasser

Jedoch denken viele Menschen zu Unrecht, dass hartes Wasser schlechter ist als weiches. Die Härte des Wassers wird nämlich hauptsächlich durch Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium gewährleistet, welche für die Gesundheit des Menschen essentiell sind! Genau dieses Calcium im Wasser ist es auch, welches für den Kalk verantwortlich ist, denn Kalk ist im Grunde nur eine chemische Verbindung, die sich aus Kohlenstoff, Sauerstoff und eben Calcium zusammensetzt. Kalk wird deshalb unter Chemikern auch Calciumcarbonat genannt.

Mineralgehalt - der Vorteil von hartem Wasser

Wer in Berlin, Köln, oder auch München lebt - wo das Wasser vergleichsweise hart ist - muss sich also nicht nur über Kalk ärgern, sondern kann sich auch über mineralhaltiges Trinkwasser im Haushalt freuen!
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